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COLOSTRUM UND SCHWEINEGRIPPE

Aachen, 14. Juni 2009:

Die Schweinegrippefälle in Deutschland häufen sich in den letzten Stunden. Zahlreiche Menschen sind mehr als beängstigt. Stündlich berichten alle Medien über die Seuche „Schweinegrippe“. Ein guter Grund für Reinhard Peter, Journalist und Chefredakteur eines namhaften Gesundheitsmagazins sowie Inhaber einer Medienagentur, den unabhängigen Colostrum-Experten Dr. med. Marco Prümmer um ein aktuelles Exklusiv-Interview zu diesem brandheißen Thema zu bitten:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief am 11. Juni 2009 aufgrund der Schweinegrippe die erste Influenza-Pandemie des 21. Jahrhunderts aus.
Die WHO beschloss auf einer Dringlichkeitssitzung die Ansetzung der höchsten von sechs Warnstufen, weil sich immer mehr Menschen mit dem neuen Virus infizierten.
Weltweit sind in den vergangenen Wochen 141 Patienten an der Schweinegrippe gestorben, fast 28 000 Menschen in 74 Ländern haben sich infiziert. Nun gibt es in Deutschland gehäuft Fälle  mit dem berüchtigten Virus H1N1. Unsere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte: „Wir müssen wachsam sein. Ich bin nicht in Panik, aber in Sorge.“
Können Sie als Arzt diese Sorge mit unserer Gesundheitsministerin übereinstimmend teilen?

Dr. med. Marco Prümmer: Eindeutig nein. Vor allem die Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schürt die Angst und steht in keinem Verhältnis zu den wirklichen Problemen.

Die Fakten: Von 6,2 Milliarden Menschen  sind bislang sind ca. 141 Tote nachweislich an der Schweinegrippe gestorben. Weltweit wurde das Virus A/H1N1 bei fast 28.000 Menschen mit Grippe Symptomen registriert, 90 Prozent davon in den nordamerikanischen Ländern Mexiko, USA und Kanada. In Deutschland sind bisher ca. 100 Infektionsfälle bestätigt, die Verlaufsformen in Deutschland sind alle bisher harmlos.

Aber 100.000 Menschen sterben jeden Tag an Hunger und seinen unmittelbaren Folgen. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Welche Pandemien sind denn dann das? Die Aussagen der WHO sind unverantwortlich. Es kann nicht sein, dass ein führender WHO- Vertreter sich vor die Medien stellt und sagt, zwei Milliarden Menschen seien von dem neuen mutierten Schweinegrippevirus H1N1 bedroht.

Noch nie ist soviel Geld wie mit der Angst der Menschen verdient worden. Auch die Pharmakonzerne leiden unter der Wirtschaftskrise. Erkrankungen wie die Vogel- oder Schweinegrippe, bei denen angeblich weltweite Epidemien befürchtet werden, spülen den Pharmakonzernen Milliarden in die Kassen.

Herr Dr. med. Prümmer, Sie sind bekannt dafür, dass Sie gerade in Grippe-Zeiten mit dem Stoff Colostrum immer wieder dafür werben, dieses Naturgeschenk zur Stärkung unseres Immunsystems im verstärkten Maße einzusetzen. Nützt gerade jetzt als Virenschutz die verstärkte Colostrum- Einnahme? 

Dr. med. Marco Prümmer: Ich möchte es so formulieren: In meiner Praxis ist noch nie Jemand gegen Grippe geimpft worden. Ich empfehle allen meinen Patienten regelmäßig Colostrum einzunehmen und mache es selbst genau so. Seit der Eröffnung meiner Praxis 1997 ist noch nie ein Patient, den ich behandelt habe, an Grippe erkrankt. Grippe ähnliche Symptome verlaufen bei Einnahme von Colostrum wesentlich milder, kürzer oder treten erst gar nicht auf. Das sind Anwendungsbeobachtungen aus der Praxis.

Eine große Multicenter Studie aus Italien von 2005 belegt jedoch: Colostrum ist drei mal so gut wirksam wie eine Grippeschutzimpfung.

Quelle „Italian Medical Gazette“, Auszug aus der Ausgabe 164, Nr. 3 Seiten 163 – 169. Juni 2005 (Autoren: M. R. Cesarone, G. Belacaro, U. Cornelli, A. Di Renzo, F. Mucci, M. Dugall, M. Cacchio, M. Cornelli, R. Adovasio, F. Fano, A. Ledda, A. Ricci, S. Stuard, G. Vinciguerra)

Tatsache ist, dass mit jeder „Schweinegrippemeldung“ die Menschen immer unsicherer werden und die Ärzte und Apotheker in verstärktem Maße auf Verhaltensregeln angesprochen werden. Wie sollten wir mit dieser Grippe umgehen und uns besonders vorbeugend schützen?

Dr. med. Marco Prümmer: Halten Sie sich an allgemeine mitteleuropäische Hygieneregeln, waschen Sie sich die Hände nach dem Kontakt mit Menschen und vermeiden Sie die Ansammlung von großen Menschenmengen.

Diese Regeln gelten vor allem für ältere geschwächte Menschen und kleine Kinder. Leben Sie gesund und lassen sich nicht verunsichern. Ich selbst rate zu folgender Prophylaxe: Einnahme von täglich 1600 mg Colostrum in Kapselform.

Der Staat ist für den Gesundheitsschutz seiner Bürger verantwortlich und beugt vor. So werden Pharmakonzerne mit der Produktion von speziellen Grippeschutzmitteln beauftragt. In der BILD-Zeitung war z.B. zu lesen, dass der Pharmakonzern Roche das Medikament „Tamiflu“ und die Pharmafirma Glaxo­SmithKline „Relenza“ verstärkt produziert, damit die Bundesländer im Falle eines Pandemieausbruches in Deutschland einigermaßen gut gerüstet sind.Sind die Grippemittel bei aller Notwendigkeit auch so eine Art „Konjunkturpaket“?

Dr. med. Marco Prümmer: Da müssen Sie die Pharmaindustrie fragen.

Zum Grippemedikament „Tamiflu“ habe ich gelesen, dass dieses Medikament im Falle seiner Einnahme nicht ganz ohne Nebenwirkungen ist. Ihre immer wieder empfohlene vorbeugende „Wunderwaffe“ COLOSTRUM hat doch auch Nebenwirkungen, oder…?

Dr. med. Marco Prümmer: Colostrum hat keine Nebenwirkungen, außer, dass Sie sich vielleicht insgesamt noch besser fühlen. Colostrum hilft auch bei diversen Regelkreisstörungen des Organismus. Hypertoniker und Diabetiker sollten regelmäßig ihre Blutdruck – und Zuckerwerte kontrollieren, denn die werden sich verbessern. Dadurch müssen evtl. dann mit dem behandelnden Arzt die schulmedizinischen Medikamente neu eingestellt werden.  

Sie können doch nicht bestreiten, dass man angesichts der zahlreich aufgetretenen Grippefälle in Deutschland die Schweinegrippe nicht auf die „leichte Schulter“ nehmen sollte und doch nicht alles nur Panikmache ist. Wie verhalten Sie sich als Arzt, der ja doch jeden Tag mehr mit kranken Menschen in Kontakt kommt, als jeder andere Bürger. Haben Sie Ihre tägliche Colostrum- Ration schon erhöht?

Dr. med. Marco Prümmer: Nein, ich nehme täglich 1200 mg in Kapselform. Ich rate allerdings allen Menschen, die bisher wenig für ihre Gesundheit getan haben, 1600 mg täglich einzunehmen.

Ich leide seit 1995 extrem selten unter Infektionen und das gilt auch für meine Patienten, die regelmäßig Colostrum einnehmen.

Was raten Sie den chronisch Kranken, so z.B. den Diabetikern, sollten gerade diese in der doch etwas kritischen Situation ihre Colostrum – Einnahme verstärken?

Dr. med. Marco Prümmer: Ja, wie gesagt, hier reicht eine Dosis von 1600 mg täglich, verteilt über den Tag, morgens und mittags je 2 Kapseln a 400 mg. Wenn Symptome einer Grippe auftreten, können diese Patienten auf flüssiges Colostrum umgestellt werden. In dem Fall rate ich zur täglichen Einnahme von 40 ml flüssigem Colostrum Extrakt.

Und wenn man sich doch plötzlich unwohl fühlt und Grippesymptome verspürt,  was sollte man dann tun? Ohne „Tamiflu“ oder „Relenza“ wird es ja dann auch nicht gehen, der Hausarzt müsste es verschreiben…… Sollte man dann zusätzlich zur Schutzimpfung oder den genannten Medikamenten in verstärktem Maße auch noch Colostrum essen und würde sich das mit den anderen Grippemedikamenten problemlos vertragen?

Dr. med. Marco Prümmer: Ein im Januar 2006 in “The Lancet” publizierter Bericht durch T. Jefferson bestätigt, dass Neuraminidasehemmer, zu denen auch Tamiflu oder Relenza gehören, eine Infektion mit Influenza nicht verhindern, jedoch den Verlauf lindern können.

Das Präparat Oseltamivir z.B. vermindert zudem die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Ausbreitung der Influenza im häuslichen Umfeld. Dies wird durch eine Verminderung der Virusausscheidung über die Nase erklärt, die vor allem für die Weitergabe der Infektion verantwort­lich ist. Allerdings kommt es nicht zu einer völligen Eliminierung der Virusbesiedlung in der Nase.

Die Autoren gehen daher davon aus, dass der alleinige Einsatz von Neuraminidasehemmern nicht ausreichend ist, um eine Ausbreitung zu kontrollieren. Vielmehr könnte eine zu optimistische Einschätzung der Wirksamkeit von Neuraminidasehemmern zu einem erhöhten Risiko­verhalten und somit sogar zu einer Förderung der Virusausbreitung führen. Der Einsatz von Neuraminidasehemmern während einer Influenza-Epidemie ist somit nur bei zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie Isolation oder Schutzkleidung Erfolg versprechend. Der routinemäßige Einsatz von Neuraminidasehemmern in üblichen „Grippewellen“ wird aufgrund der fehlenden Wirkung bei den grippeähnlichen Erkrankungen nicht empfohlen. Ich rate zudem von der Grippeimpfung ab, weil ich die Nebenwirkungen nicht kalkulieren kann.

Colostrum ist kompatibel mit allen schulmedizinischen Medikamenten. Bei manifester Erkrankung stellt man auf Flüssig Extrakt um und nimmt täglich 40 ml Colostrum ein.

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